«Schwarzer Seelenkater»



Titel «Schwarzer Seelenkater»
Untertitel Fritz Deringers introvertierte Bildnisse
Herausgeber
Förderverein Kunst & Kulturfenster Zürichsee

Erscheinungsdatum 08.11.2021
Katalogbearbeiter / Redaktion Thomas Kain
Buchumfang 66 Seiten, 39 Abbildungen
Autoren Thomas Kain
Maße 24.3 cm x 29 cm
Gewicht 426 g
ISBN  978-3-9524232-4-0




«Schwarzer Seelenkater»

Fritz Deringer gehört neben Robert Amrein (1896 Zürich– 1945 Uetikon) und Germaine Knecht (1896 Raincy–1987 Uetikon) zu den wichtigsten Uetiker bildenden Künstlern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der während seiner Kindheit an einer Lähmung erkrankte Deringer ist einer der frühreifen Künstler der Schweiz, dessen enormes Potential bereits in den jungen Selbstbildnissen voll entwickelt ist. Aufgrund seiner Krankheit bleibt ihm die Studienmöglichkeit an einer Kunsthochschule verwehrt und er bildet sich zeitlebens autodidaktisch weiter. Deringer unternimmt trotz seiner körperlichen Einschränkungen mit einem speziellen Motorrad Reisen nach Italien und Frankreich, deren Einflüsse sich auch in den Portraits finden. So stand er dem Werk von Edgar Degas nahe. Deringers Werke werden letzlich in vielen Ausstellungen gezeigt und von den Schweizer Kunsthäusern erworben. Über viele Jahre zeichnete Deringer für die Neue Zürcher Zeitung. Die von Thomas Kain vorgelegte Publikation rückt erstmals Fritz Deringer als sublimen Portraitmaler in den Vordergrund.
Schweiz/Liechtenstein

30 CHF

Europäischer Währungsraum

30 Euro

USA

35 Dollar

«Leuchte grell, Zitronengelb!»



Titel «Leuchte grell, Zitronengelb!» Hermann Hesse als malender Dichter
Untertitel Tessiner Aquarelle 1919 bis 1937
Herausgeber Förderverein Kunst & Kultur am Zürichsee
Erscheinungsdatum 25.10.2020
Katalogbearbeiter / Redaktion Thomas Kain
Buchumfang 128 Seiten, 92 Abbildungen
Autoren Thomas Kain, Michael Limberg, Katharina Lange
Maße 24.5 cm x 29 cm
Gewicht 720 g
ISBN  978-3-9524232-9-5

 

Klappentext

Hermann Hesse (02.07.1877 Calw/Deutschland – 09.08.1962 Montagnola/Schweiz) ist seiner globalen Leserschaft als Literat, Dichter und Literaturnobelpreisträger bekannt.  

Weniger bekannt ist Hermann Hesse als Maler, als Aquarellist des Tessins, seiner Schweizer Wahlheimat, in der er von 1919 bis zu seinem Tod im Jahr 1962 im kleinen Ort Montagnola lebt. Hier wird der Dichter zum Maler. Anlass zum Malen bietet ihm 1916 sein Psychiater Josef Bernhard Lang, der sich über Hesses Malversuche Einblicke in die von Leben und Krieg geschundene Seele verspricht.

Ausserhalb des therapeutischen Malens entstehen in nur zwei Dekaden an die 3000 Aquarelle, von denen eine Auswahl mehr als 150 Ausstellungen Europa und die Welt bereist hat. Der vorliegende Katalog zur Ausstellung «Leuchte grell, Zitronengelb!» Hermann Hesse als malender Dichter – Tessiner Aquarelle 1919 bis 1937 zeigt 68 ausgewählte Werke, ergänzt um die erste Übersicht seiner Kunstausstellungen sowie die Wahrnehmung seiner Malerei durch das Feuilleton.

Schweiz / Liechtenstein

35 CHF

Europäischer Währungsraum

35 Euro

USA

40 Dollar


Zum Leben erweckt



Titel Andreas Mantel. Zum Leben erweckt
Untertitel Eisenplastiken im Dialog mit anderen Materialien
Herausgeber
Förderverein Kunst- & Kulturfenster rechter Zürichsee

Erscheinungsdatum 24.08.2019
Katalogbearbeiter / Redaktion Thomas Kain
Buchumfang 90 Seiten, 54 Abbildungen
Autoren Thomas Kain, Peter Assmann
Maße 24.5 cm x 29 cm
Gewicht 598 g
ISBN  978-3-9524232-8-8


Klappentext

«Zum Leben erweckt» Andreas Mantel harte und schwer formbare Materialien. Eisen, Schiefer und Glas werden in seinen Händen zu beseelten Körpern, die mit dem Betrachter in einen Dialog treten, den man nicht missen möchte. Wieder und wieder stellt man sich vor die Werke Mantels und fühlt sich von ihnen verstanden. Die Materialien stehen in einem eigenen Dialog. Schnell gesellt man sich hinzu, schaut, hört, fühlt, denkt, glaubt und redet mit.

Die Themenvielfalt und die raffinierte Titelwahl gehen ins Heiter-Humoristische, doch zwingt Andreas Mantel auch zum Hinsehen. Immer dann, wenn der Betrachter intutiv wegsehen muss, da das Gezeigte Emotionen erzeugt, die Überforderungen bewirken. Beispielhaft stehen hier die beiden Werke «Blutzoll». In diesen lebensgrossen Skulpturen singen die Materialdialoge ein Klagelied, dass sich in ein Requiem auswächst: Jede verwendete Oberflächentinktur zeigt die biografischen Verletzungen eines Menschen, der für den Missbrauch an sich steht. Dieser Missbrauch durch Folter bis hin zum Mord kann aber der ungebrochenen Würde des Menschen nichts anhaben. Dem Skulpteur Mantel gelingt es, diese Haltung visuell unzweifelhaft umzusetzen, indem er die Gesichtskonturen von allen Folterspuren unberührt und somit intakt lässt. Ein Vorgehen, das den Betrachter im Glauben an das Gute bestärkt. Die Humoristen sind ja die Tiefgründigen in unserer Gesellschaft. Andreas Mantel ist als Mensch-Künstler und Künstler-Mensch einer von ihnen.

Schweiz / Liechtenstein

40 CHF

Europäischer Währungsraum

40 Euro

USA

45 Dollar



Farbe trifft Licht



Titel Kira Speiser – Farbe trifft Licht
Untertitel Landschaften auf Aluminium
Herausgeber
Förderverein Kunst- und Kulturfenster rechter Zürichsee
Erscheinungsdatum 28.08.2018
Katalogbearbeitung / Redaktion Thomas Kain
Gruss Urs Mettler
Vorwort Christian Schucan
Buchumfang 79 Seiten, 34 Abbildungen
Autor Thomas Kain
Maße 24.3 cm x 29 cm
Bindung Softcover 
Gewicht 521 g
ISBN  978-3-9524232-6-4



Klappentext

Die Ausstellung «Kira Speiser – Farbe trifft Licht – Landschaften auf Aluminium» im Gemeindehaus in Uetikon am See bietet einen Überblick aus der zweiten Werkperiode der schweizerisch-dänischen Künstlerin Kira Speiser. Während die erste Werkperiode durch ihre Desaster Pictures in London und Madrid geprägt ist, zeigen die Landschaften die von Krieg und Terror verschonten Orte dieser Welt. Der Katalog führt an exemplarischen Beispielen von Menschen gemachte Zerstörung vor, denen irisierende Landschaften antworten. Bei Speiser wird die Landschaft zur begehbaren und erlebbaren Ideallandschaft, zu erreichbaren Sehnsuchtsorten, die stärker als Krieg und Terror sind. Kira Speisers Bilder sind biografisch geprägt. Sie selbst kommt als junge Schweizer «Heileweltbürgerin» nach London und erlebt den Bomben-terror der IRA, der die Stadt 1993 mitten im Zentrum erschüttert. Dieses Ereignis prägt sie und führt sie in die Phase ihrer Desaster Pictures. Anselm Kiefers emblematisches Schwarz bietet ihr die Vorlage für ein «Disaster Brown», von dem sie ihr Lehrer Peter Doig in London «befreien» möchte. Doch erst der landschaftlich geprägte Lebensraum in Dänemark und in der Schweiz hellt die Farbpalette auf und ermöglicht der Künstlerin nun Werke, die sie nicht von der Gesellschaft «aufgezwungen» bekommt. Mit ihren Landschaftsbildern macht sie Angebote an unsere Gesellschaft,indem die Bilder frei von jeder Moral sagen: «Es ist die Natur, die uns trägt.»



Schweiz / Liechtenstein

35 CHF

Europäischer Währungsraum

35 Euro

USA

42 Dollar

Die Sammlung Stalder



Titel Die Sammlung Stalder
Untertitel Kunst aus der Schweiz und Kanada
Herausgeber Gemeinde Uetikon am See
Erscheinungsdatum 28.08.2017
Katalogbearbeitung / Redaktion Thomas Kain
Buchumfang 66 Seiten, 34 Abbildungen
Autoren Thomas Kain, David Schmidhauser
Maße 24.5 cm x 29 cm
Gewicht 385 g
ISBN  978-3-9524232-9-7




Die Sammlung Stalder. Kunst aus der Schweiz und Kanada

Sigismund Righinis Selbstportrait mit Zigarillo  David Schmidhauser // Katalog S. 16, 17
Selbstbewusst und prüfend zugleich blickt der junge Sigismund Righini (siehe Cover) in diesem frühen Selbstporträt dem Betrachter entgegen. Noch ist sein Bart, der später – rauschend lang – sein Markenzeichen werden wird, manieriert frisiert und gestutzt. Die in diesem Sebstportrait vorge- gebene Bartlänge hilft bei der Datierung des Werks, dessen Entstehung für die Zeit um 1893 auszumachen ist, wie ein Vergleich mit einem datierten Foto aus demselben Jahr gut zeigt. Righini war damals in Paris, es war seine Ausbildungszeit. Direkt nach der Matura reiste er in die Seinemetropole, um sich beim Historienmaler Jean-André Rixens an der fortschrittlichen Académie Colarossi zum Maler ausbilden zu lassen. Neben Unterricht und Frauen – hier lernte er seine spätere Gattin kennen – stand auch das Studium der alten Meister im Louvre auf dem Programm. Diese standen wohl Pate für die dunkeltonige Malerei des vorliegenden Selbstporträts. Daneben ist es Ferdinand Hodler, der hier als Vorbild herangezogen werden muss. Hodler war damals gerade im Begriff, zur dominierenden Kunstfigur der Schweiz aufzusteigen und es ist durchaus denkbar, dass Righini in Paris dessen Nacht gesehen hatte, die 1891 in der Heimat für Furore gesorgt hatte. Noch bis ins erste Jahrzehnt nach der Jahrhundertwende wird sich Righini am grossen Meister orientieren und dessen Symbolismus bisweilen geradezu epigonenhaft imitieren, bevor er zu seinem eigenen Stil findet. Es ist daher wahrscheinlich, dass Righini auch Hodlers Selbstporträt mit Stehkragen kannte, zumindest sind die Verwandtschaften zwischen den beiden Gemälden augenfällig: zunächst die dunkeltonige Palette, in der sich die beiden jungen Maler darstellten – Hodler war damals gerade aus Madrid zurück und stand unter dem Eindruck des Prado, kannte aber natürlich auch wie Righini die Meister des Louvre.
Die altmeisterliche Handhabung in der Farbgebung von Kleidung und Hintergrund erinnern an Rembrandt. Mit diesem teilen sie obendrein den Hang zur Selbstinszenierung, wie er in diesen beiden frühen Werken zwar noch ein wenig verhalten, dennoch unübersehbar zutage tritt. In dandyhafter Pose malte sich Righini keck mit leicht geneigtem Kopf, dessen Schieflage den Betrachter heraus- zufordern scheint. Das Dandyhafte des modischen Barts und der eleganten Kleidung wird nur noch überboten vom frech langen Zigarillo. Gleichermassen ist auch bei Hodlers Selbstdarstellung die Kleidung nicht die eines Malers, sondern die des Bohemiens und die Ähnlichkeiten von Frisur und Bart sind geradezu frappant. Beiden Gesichtern ist jedoch auch ein gewisser melancholischer Zug eigen, der in Kontrast zu der selbstsicheren Pose und stolzer Kleidung steht. Righinis Blick ist nicht der eines Malerfürsten, sondern der eines Fragenden, eines Suchenden. Sich selbst befragend, auch hier scheint die Verbindung zu Rembrandt auf, prüfte er sein eigenes Ich im Spiegel. Righini präsentiert sich als selbstsicherer, aber auch als kontemplativer Maler: Ein junger Maler, der am Beginn seiner künstlerischen Laufbahn steht.

Schweiz / Liechtenstein

15 CHF

Europäischer Währungsraum

15 Euro

USA

17 Dollar

«Seinem lieben Bruder», Kalenderblatt, 1909, Öl auf Holz



Fritz Boscovits (1871-1965)



Titel Fritz Boscovits (1871-1965) – Ölgemälde
Untertitel Werkmonografie
Englischer Titel Fritz Boscovits (1871-1965) – Oil Paintings
Subtitle Monograph
Herausgeber Thomas Kain, Regula Schmid
Erscheinungsdatum 2015
Katalogbearbeitung / Redaktion Thomas Kain
Buchumfang 253 Seiten, 154 Abbildungen
Autoren Thomas Kain, Kathrin Frauenfelder, Katharina Kull-Benz, Peter Metzger, Gertrud Blumer-Schönenberger, Verena Schmid-Schönenberger, Regula Schmid, Hans Widmer
Vom Deutschen ins Englische übersetzt von Regula Schmid
Maße 24.5 cm x 29 cm
Gewicht 1683 g
ISBN  978-3-9524232-0-2





 
Klappentext

Fritz Boscovits ist der Sohn der Mitbegründers der Satirezeitzeitschrift «Der Nebelspalter» für den er mehr als 5000 Karikaturen zeichnet und mit diesen die legendäre Zeitschrift in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägt.
Den jungen Boscovits zieht es jedoch zur Malerei. Er studiert in München und lernt später in Italien Arnold Böcklin kennen. Die Neue Zürcher Zeitung beauftragt den Maler mit grossformatigen Werken, die die Geschichte der NZZ thematisieren. Jene Werke hängen bis heute als einzige Kunstwerke in der Redaktion.
Die vorliegende Werkmonografie zeichnet umfangreich die künstlerische Entwicklung eines begabten und seinerseit sehr bekannten Schweizer Künstlers nach.
Die vorliegende Publikation erschien zum 50. Todestag 2015 und wurde von Ausstellungen begleitet. Mit umfangreicher Bild-Text-Biografie und Beiträgen.

«Morgen», dat. auf 1917, Öl auf Karton                                                                                                                                                                                                       «Abend», dat. auf 1917, Öl auf Karton
«Verschneite Allee», 1910, Öl auf Leinwand

Schweiz / Liechtenstein

98 CHF

Europäischer Währungsraum

98 Euro

USA

105 Dollar